Hessenmeisterschaft beim Heinerman Darmstadt 2026

Triathlon, Duathlon und wieder Triathlon. Nach einem Hin und Her bezüglich des Schwimmens wurde das Schwimmen zwei Tage vor dem Wettkampf doch wieder freigegeben und wir konnten den ursprünglich geplanten Triathlon absolvieren. Gerade bei der Hitze habe ich mich darüber sehr gefreut. Da die 3./4./5. HTL und zusätzlich Jedermänner und -frauen auf der Sprint- und Olympischen Distanz starteten, war es vor allem beim Schwimmen ziemlich voll. Außerdem war das Wasser im Woog aufgrund der hohen Temperaturen in den letzten Wochen ganz schön warm. Auf der Radstrecke zog sich das Feld dann etwas auseinander. Da die Radstrecke überwiegend im Schatten lag, merkte man die Hitze zu dem Zeitpunkt noch nicht so stark. Die Laufstrecke hingegen verlief durch die Felder und gerade auf dem leicht ansteigenden Hinweg der Wendepunktstrecke gab es so gut wie keinen Schatten. Deshalb wurde jede Verpflegungsstation zum Trinken und Kühlen genutzt. Auch einige Anwohner zeigten vollen Einsatz, indem sie mit Wasserflaschen, Spritzpistolen oder Gartenschläuchen für Abkühlung sorgten.
Am Ende waren alle froh, im Ziel angekommen zu sein und sich mit Wasser, Cola und Wassermelone wieder stärken zu können. Die kalte Dusche im Ziel und das Angebot für eine Massage von angehenden Physiotherapeuten aus Darmstadt haben ebenfalls einige in Anspruch genommen.

Für die 4.HTL standen bei uns Olaf, Carlos, Frank, Thomas und Hanna am Start. Zudem startete Elke in der offenen Wertung. Abgesehen von der Liga-Wertung wurden dieses Jahr beim Heinerman auch die Hessenmeisterschaften auf der Sprint-Distanz ausgetragen.

Am Ende wurde es der 3. Platz für unsere 4. HTL und ein 2. Platz in der AK für Elke. Auch die Liga-Starter räumten ein paar gute Platzierungen in der Wertung der Hessenmeisterschaft ab.
So kann es weitergehen 🙂

Kurzdistanz in Taunusstein

Mitte Juni ging es dann für die Masters, das bedeutet Ü50 Starter, Torsten, Thomas, Ralf und mich, nach Taunusstein zum Erich-Fill-Triathlon.
Nach 1000 m erfrischendem Schwimmen auf der 50 m Bahn des blitzsauberen Freibads ging es auf’s Rad. Die Radstrecke stellte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor große Herausforderungen. Auf den 39 Kilometern der Olympischen Distanz waren rund 700 Höhenmeter zu bewältigen. Die selektive Wendepunktstrecke zwischen Taunusstein und Hohenstein zählt seit Jahren zu den anspruchsvollsten Abschnitten des Wettkampfs. Während am Vormittag ideale Bedingungen herrschten, sorgte aufkommender Wind am Nachmittag für die zusätzliche Schwierigkeitsstufe auf dem Rad.
Soll man erwähnen, dass die 9km Laufstrecke in einem Taunusörtchen natürlich auch alles andere als flach ausfällt?
Dennoch meisterten die TG Tria Masters die Strecke und schlossen wieder auf dem dritten Platz der Wertung ab. Was für ein zufriedenstellender Tag ohne Unfälle!

Triathlon ist ja sonst ein einsamer Sport für Solisten – trainiert wird gemeinsam, geliefert jedoch alleine jeder für sich. Und hier ist Triathlon nun auf einmal ein Teamsport. Was für eine schöne neue Erkenntnis, nach so vielen Jahren im Sport.

Erster Start der Mixed-Liga beim Burgwald Sprint 2026

Da zu Beginn der Saison zu viele von uns vom Rad gefallen oder anderweitig verletzt waren, mussten in der Wettkampf-Woche nochmal einige Startplätze intern weitergegeben werden. Da zeigte sich mal wieder, wie wichtig Ersatzfrauen und Ersatzmänner sind. Elke, Ralf und Olaf kamen so doch zum Einsatz und retteten die Teamwertung.

Mit den neu gemischten Frau- und Mannschaften ging es bei ordentlichem Wetter an den Start und in Oberhessen, in Burgwald – Bottendorf wurde Anfang Juni nach engem Schwimmen im örtlichen Fischweiher dann die Rad und Laufstrecke in Angriff genommen. Da der See noch ziemlich kalt war trugen die meisten einen Neoprenanzug. Der ein oder andere traute sich jedoch auch ohne ins Wasser und sparte sich damit ein paar Sekunden in der Wechselzone. Durch die zwei Runden auf der Wendepunktstrecke hatte man einen guten Überblick über das Starterfeld und konnte auch das eigene Team immer wieder sehen und motivieren. Auch beim Laufen waren es zwei Runden und ein Wendepunkt, wobei der kurze Anstieg von der Veranstaltungswiese auf die Laufstrecke etwas gemein war. Trotz Waden- und Magenproblemen kamen alle ins Ziel.

Die Mixed Mannschaft aus Theresa, Hanna, Olaf und Ralf platzierte sich mit Platz 6 im vorderen Mittelfeld.
Die Masters Mannschaft bestehend aus Christoph, Thomas, Frank und Elke räumte sogar den dritten Platz ab.

Mit 8 Vereinsmitgliedern zu einem Wettkampf zu fahren war richtig schön 🙂

Kinzigman 2026

Der Kinzigman 2026 nahm in diesem Jahr einen ungewohnten Verlauf: Aufgrund der sehr kühlen Wasser- und Außentemperaturen wurde der Wettbewerb erstmals nicht als Triathlon, sondern als Duathlon ausgetragen. Zudem fand das Rennen im Teamsprint-Format statt, bei dem der gesamte Wettkampf gemeinsam absolviert werden musste. Zu bewältigen waren zunächst drei kurze Laufrunden über insgesamt rund 2 Kilometer, danach zwei Radrunden über 20 Kilometer und zum Abschluss vier weitere Laufrunden über etwa 5 Kilometer. Typisch für dieses Format ist, dass sich das Team auf dem Rad in der Führungsarbeit abwechselt, während die dahinterfahrenden Athleten vom Windschatten profitieren. Beim Laufen ist es außerdem erlaubt, Teamkollegen aktiv zu schieben, um das Tempo innerhalb der Gruppe möglichst hochzuhalten.

Für die TG Tria Rüsselsheim gingen Yannic Kuhn, Thomas Hauck, Julian Burow, Christoph Lasinski und Frank Hoffmann an den Start. In der Teamwertung belegte das Team mit einer Zeit von 01:07:59,76 unter insgesamt 11 Mannschaften den 7. Platz.  Mit Blick auf die Aufstellung waren die Erwartungen im Vorfeld zwar etwas höher, das Ergebnis kann angesichts des in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Niveaus in der Hessenliga dennoch als solide eingeordnet werden.

Auf dem Rad hielt TG Tria Rüsselsheim im Vergleich zu den anderen Teams noch vergleichsweise gut mit. Der Rückstand zu den höher platzierten Mannschaften entstand überwiegend in den Laufabschnitten – sowohl in den drei kurzen Auftaktrunden als auch im abschließenden Laufblock. Frank Hoffmann, Thomas Hauck und Yannic Kuhn gehörten zu den stärkeren Radfahrern im Team und übernahmen dort vermehrt Führungsarbeit. Besonders Yannic Kuhn überzeugte mit einer sehr starken Radleistung. Julian Burow und Christoph Lasinski brachten ihre Stärken vor allem im Laufen ein und unterstützten phasenweise auch ihre Teamkollegen. Damit wurde deutlich, wie stark dieses Format davon lebt, dass unterschiedliche Qualitäten innerhalb des Teams möglichst wirkungsvoll eingebracht werden.

Unabhängig vom sportlichen Ergebnis präsentierte sich die Veranstaltung als sehr sympathisch und gut organisiert. Grundsätzlich herrschte sonniges und sehr schönes Wetter, auch wenn der Morgen noch kühl war. Positiv in Erinnerung blieb auch die Zielverpflegung mit alkoholfreiem Bier und Kuchen. Etwas unglücklich wirkte dagegen, dass ein Auschecken erst möglich war, nachdem der letzte Einzelstarter mit dem Rad zurückgekehrt war. So ergab sich eine zusätzliche Wartezeit, die jedoch bei sonnigem Wetter und inzwischen angenehmen Temperaturen für ein entspanntes Ausklingen des Wettkampftages genutzt werden konnte.