Kurzdistanz in Taunusstein

Mitte Juni ging es dann für die Masters, das bedeutet Ü50 Starter, Torsten, Thomas, Ralf und mich, nach Taunusstein zum Erich-Fill-Triathlon.
Nach 1000 m erfrischendem Schwimmen auf der 50 m Bahn des blitzsauberen Freibads ging es auf’s Rad. Die Radstrecke stellte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor große Herausforderungen. Auf den 39 Kilometern der Olympischen Distanz waren rund 700 Höhenmeter zu bewältigen. Die selektive Wendepunktstrecke zwischen Taunusstein und Hohenstein zählt seit Jahren zu den anspruchsvollsten Abschnitten des Wettkampfs. Während am Vormittag ideale Bedingungen herrschten, sorgte aufkommender Wind am Nachmittag für die zusätzliche Schwierigkeitsstufe auf dem Rad.
Soll man erwähnen, dass die 9km Laufstrecke in einem Taunusörtchen natürlich auch alles andere als flach ausfällt?
Dennoch meisterten die TG Tria Masters die Strecke und schlossen wieder auf dem dritten Platz der Wertung ab. Was für ein zufriedenstellender Tag ohne Unfälle!

Triathlon ist ja sonst ein einsamer Sport für Solisten – trainiert wird gemeinsam, geliefert jedoch alleine jeder für sich. Und hier ist Triathlon nun auf einmal ein Teamsport. Was für eine schöne neue Erkenntnis, nach so vielen Jahren im Sport.

Erster Start der Mixed-Liga beim Burgwald Sprint 2026

Da zu Beginn der Saison zu viele von uns vom Rad gefallen oder anderweitig verletzt waren, mussten in der Wettkampf-Woche nochmal einige Startplätze intern weitergegeben werden. Da zeigte sich mal wieder, wie wichtig Ersatzfrauen und Ersatzmänner sind. Elke, Ralf und Olaf kamen so doch zum Einsatz und retteten die Teamwertung.

Mit den neu gemischten Frau- und Mannschaften ging es bei ordentlichem Wetter an den Start und in Oberhessen, in Burgwald – Bottendorf wurde Anfang Juni nach engem Schwimmen im örtlichen Fischweiher dann die Rad und Laufstrecke in Angriff genommen. Da der See noch ziemlich kalt war trugen die meisten einen Neoprenanzug. Der ein oder andere traute sich jedoch auch ohne ins Wasser und sparte sich damit ein paar Sekunden in der Wechselzone. Durch die zwei Runden auf der Wendepunktstrecke hatte man einen guten Überblick über das Starterfeld und konnte auch das eigene Team immer wieder sehen und motivieren. Auch beim Laufen waren es zwei Runden und ein Wendepunkt, wobei der kurze Anstieg von der Veranstaltungswiese auf die Laufstrecke etwas gemein war. Trotz Waden- und Magenproblemen kamen alle ins Ziel.

Die Mixed Mannschaft aus Theresa, Hanna, Olaf und Ralf platzierte sich mit Platz 6 im vorderen Mittelfeld.
Die Masters Mannschaft bestehend aus Christoph, Thomas, Frank und Elke räumte sogar den dritten Platz ab.

Mit 8 Vereinsmitgliedern zu einem Wettkampf zu fahren war richtig schön 🙂

Kinzigman 2026

Der Kinzigman 2026 nahm in diesem Jahr einen ungewohnten Verlauf: Aufgrund der sehr kühlen Wasser- und Außentemperaturen wurde der Wettbewerb erstmals nicht als Triathlon, sondern als Duathlon ausgetragen. Zudem fand das Rennen im Teamsprint-Format statt, bei dem der gesamte Wettkampf gemeinsam absolviert werden musste. Zu bewältigen waren zunächst drei kurze Laufrunden über insgesamt rund 2 Kilometer, danach zwei Radrunden über 20 Kilometer und zum Abschluss vier weitere Laufrunden über etwa 5 Kilometer. Typisch für dieses Format ist, dass sich das Team auf dem Rad in der Führungsarbeit abwechselt, während die dahinterfahrenden Athleten vom Windschatten profitieren. Beim Laufen ist es außerdem erlaubt, Teamkollegen aktiv zu schieben, um das Tempo innerhalb der Gruppe möglichst hochzuhalten.

Für die TG Tria Rüsselsheim gingen Yannic Kuhn, Thomas Hauck, Julian Burow, Christoph Lasinski und Frank Hoffmann an den Start. In der Teamwertung belegte das Team mit einer Zeit von 01:07:59,76 unter insgesamt 11 Mannschaften den 7. Platz.  Mit Blick auf die Aufstellung waren die Erwartungen im Vorfeld zwar etwas höher, das Ergebnis kann angesichts des in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Niveaus in der Hessenliga dennoch als solide eingeordnet werden.

Auf dem Rad hielt TG Tria Rüsselsheim im Vergleich zu den anderen Teams noch vergleichsweise gut mit. Der Rückstand zu den höher platzierten Mannschaften entstand überwiegend in den Laufabschnitten – sowohl in den drei kurzen Auftaktrunden als auch im abschließenden Laufblock. Frank Hoffmann, Thomas Hauck und Yannic Kuhn gehörten zu den stärkeren Radfahrern im Team und übernahmen dort vermehrt Führungsarbeit. Besonders Yannic Kuhn überzeugte mit einer sehr starken Radleistung. Julian Burow und Christoph Lasinski brachten ihre Stärken vor allem im Laufen ein und unterstützten phasenweise auch ihre Teamkollegen. Damit wurde deutlich, wie stark dieses Format davon lebt, dass unterschiedliche Qualitäten innerhalb des Teams möglichst wirkungsvoll eingebracht werden.

Unabhängig vom sportlichen Ergebnis präsentierte sich die Veranstaltung als sehr sympathisch und gut organisiert. Grundsätzlich herrschte sonniges und sehr schönes Wetter, auch wenn der Morgen noch kühl war. Positiv in Erinnerung blieb auch die Zielverpflegung mit alkoholfreiem Bier und Kuchen. Etwas unglücklich wirkte dagegen, dass ein Auschecken erst möglich war, nachdem der letzte Einzelstarter mit dem Rad zurückgekehrt war. So ergab sich eine zusätzliche Wartezeit, die jedoch bei sonnigem Wetter und inzwischen angenehmen Temperaturen für ein entspanntes Ausklingen des Wettkampftages genutzt werden konnte.

Auftaktsieg für die TG Tria Rüsselsheim

Der 18. Short-Track Triathlon in Griesheim (Darmstadt) am 10.05.2026 war für die TG Tria Rüsselsheim der erste Wettkampf der Saison – und zugleich der erste Start in der Masterliga ab 50. Bereits um 7 Uhr traf sich das Team vor Ort und startete entsprechend früh in den Tag. Für Frank Hofmann war der Wettkampfort zudem etwas Besonderes, da er in dieser Sportstätte einst seinen Zivildienst geleistet hatte und herzlich empfangen wurde. Die äußeren Bedingungen waren insgesamt sehr gut: Am Morgen war es zwar noch etwas kühl, doch wirklich gefroren hat niemand. Spätestens auf der Laufstrecke waren die Temperaturen dann sehr angenehm.

Schon beim Schwimmen brachte Carlos Yela die TG Tria Rüsselsheim in eine hervorragende Ausgangsposition und kam als schnellster Athlet des gesamten Feldes aus dem Wasser. Das Hallenbad und auch das Wasser waren sehr warm, spielten für den Wettkampfverlauf jedoch keine besondere Rolle. Christoph Lasinski hielt die Mannschaft ebenfalls früh in der Spitzengruppe, während Thomas Hauck nach dem Schwimmen zunächst etwas weiter zurücklag. Auf der Radstrecke zeigte Thomas Hauck dann die beste Radleistung des gesamten Feldes und zog dabei an Christoph Lasinski vorbei. Für Thomas Hauck und Frank Hofmann erwiesen sich die Überholverbotszonen auf der Brücke allerdings als nachteilig, da sie dort durch langsamere Teilnehmer aufgehalten wurden oder zuvor mit hohem Tempo noch Positionen gutmachen mussten. Auf der Laufstrecke konnte Christoph Lasinski wiederum kontern und Thomas Hauck im Rennverlauf wieder überholen. Wie geschlossen die Mannschaft insgesamt auftrat, zeigte sich auch im Klassement: Carlos Yela belegte Rang zwei, Christoph Lasinski folgte auf Platz vier, Thomas Hauck kam als Siebter ins Ziel und Frank Hofmann rundete das starke Ergebnis mit Rang acht ab.

Mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung gelang der TG Tria Rüsselsheim ein rundum erfolgreicher Saisonauftakt. Auch wenn im Team selbst die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden vorhanden war, kam der souveräne Einstand für viele der etablierten Mannschaften durchaus überraschend. Die Veranstaltung war sehr sympathisch organisiert und bot beste Voraussetzungen für einen gelungenen Wettkampf. Nach der Siegerehrung gegen 11 Uhr blieb für alle noch genügend Zeit, den Muttertag mit der Familie zu verbringen. Umso schöner war es, dass der Auftakt nicht nur sportlich erfolgreich verlief, sondern auch die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe steigerte: In dieser Saison stehen noch drei weitere Wettkämpfe in der Masterliga an.