Ostertrainingslager Grünberg

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Ostertrainingslager der Triathleten vom 13.-17. April in Grünberg

 

In diesem Jahr verbrachten die TG Trias ihr Oster-Trainingslager in der Sportschule des hessischen Fußballverbandes im mittelhessischen Grünberg. Insgesamt waren 15 Sportler, 7 mit weiblichen und 8 mit männlichen Genen dabei, wobei die Mädels mit Carolin die jüngste Athletin und die Jungs mit Rudi den ältesten Athleten stellten. Somit waren zwischen 19 und 45 alle Altersklassen vertreten, denn älter sieht unser Schwimmtrainer Rudolf nun wirklich nicht aus.

Trotz (leider) nur mäßigen Wetters war es ein gelungenes (verlängertes) Trainingswochenende. Gute Laune, schöne Zimmer, abwechslungsreiches und umfangreiches Essen, sowie die Bereitschaft aller zu trainieren, trugen hierzu bei. Leider war es Dani aufgrund einer Krankheit verwehrt, sich hieran so zu beteiligen, wie wir es ihr alle von Herzen wieder wünschen. Schön, dass Dani trotzdem dabei war und mit ihrer Geburtstagsfeier zu einem schönen Nachmittags- und Abendevent beitragen konnte.

Schriftliche Trainingspläne gab es keine. Der tägliche Trainingsablauf war fast immer gleich. Details wurden in der Kantine nach dem Essen festgelegt. In der Regel war vor dem Frühstück 1 Stunde Frühschwimmen angesagt, in dessen Mittelpunkt für die Anfänger die Technikschulung mit Rudi stand. Am reichhaltigen Frühstücksbüffet stärkten wir uns und starteten danach zum 1 bis 2 Stunden Lauf, bevor wir den abwechslungsreichen Mittagtisch genießen durften. Nach einem kurzen Schläfchen wurden 3 bis 4 Stunden Rad gefahren, als Belohnung winkte das Abendessen. Im Anschluss ging es noch einmal ins Schwimmbad, bevor der Abend auf die verschiedensten Arten ausklang.

Der Tagesablaufsablauf und die Highlights im Detail:

2006-05-31_Oster-TL_Routenplanung.jpgGründonnerstag:

Richtige Triathleten fahren mit dem Rennrad ins Trainingslager. So machte sich am Donnerstag eine gemischte Truppe von 8 Cracks auf den unbekannten Fahrradweg von Rüsselsheim nach Grünberg. Nach ca. 110 km kam die Truppe trotz anfänglicher Fahrfehler (ein gutes Fahrradnavigationssystem gibt es halt doch noch nicht) nach ca. 4.30 h Fahrt in Grünberg an. Da waren die, die mit den Autos gefahren waren, zwar schneller am Ziel, doch lange nicht so relaxt, wie man normalerweise für diese Strecke sein sollte. Baustellen Stopp and Go und das übliche Osterchaos machten die Anfahrt nicht gerade zu einem Vergnügen. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einem kombinierten Schwimmbad- und Saunabesuch, fand sich die Männertruppe noch einmal in der Hotelbar, dem „Tannenklöppel“ ein, wo beim ersten Weizen noch über so etwas wie einen „Pipi Marathon“ gesprochen wurde, bevor die Laufasse nach dem zweiten Weizen anfingen, über die wahren Sportereignisse, wie den Nordseelauf, den Transalpin, den Inferno Lauf und andere – für normalsterbliche Marathoni oder Kurztriathleten – unerreichbare Ereignisse zu referieren.

Am Karfreitag wurde das übliche Tagestraining absolviert, wobei BB der Antreiber in der 1. Laufgruppe war, in der sich auch Anfänger, wie Ralph, tummelten. Die Nachmittagsfahrt der Radler unterteilte sich in 3 Leistungsgruppen, wobei sich Ralph wiederum anmaß, in der Leistungstruppe 1 zu starten. In den Tagen danach versetze er sich freiwillig und einsichtig in die „Anfängergruppe“. Ob Carolin, das Küken, mit ihren Massagekünsten, BB, bei dem sie tagsüber mehrfach muskuläre Probleme festgestellt hatte, wirklich noch eine Ganzkörpermassage zukommen lies, wird deren beider Geheimnis bleiben *g*.

Am Ostersamstag gilt es, dass an diesem Tag besonders vorzügliche Mittagessen hervorzuheben, das alles bot was nicht nur Triathleten sondern auch Feinschmecker begehren. Die nachmittägliche Fahrradgruppe teilte sich heute ebenfalls wieder in 3 Gruppen („Profis“, „Amateure“, „Bergwertung“). Die Profis mit Sonja, Frank, Jörg und Bernd mußten so einige Ortsschildsprints absolvieren, bei denen Sonja auch einen Sieg verbuchen konnte, worüber sich „Kenner der Szene“ nicht überrascht zeigten, wenn man ihre Trainingsleistung genau beobachtete. Sie war immer und überall an vorderster Front dabei und stand den männlichen „Profis“ in nichts nach. Selbstlos zeigte sich unser Vorsitzender Ralf, nachdem Maria eine Fahrradpanne hatte. Er blieb zurück und kümmerte sich um die Frau seines Freundes, was ihn in Marias Gunst künftig Platz 2 einnehmen lässt.

2006-05-31_Oster-TL_Sauna.jpgDie Sauna im altehrwürdigen Saunahaus in der Nähe des Hotels, etwas abseits am Waldrand gelegen, vereinte am Abend alle Trias. Über den Zustand der Sauna gab es eine klare Aussage aller, wobei „sehr renovierungsbedürftig“ noch milde ausgedrückt ist. Trotzdem hatte dieser Abend auch aufgrund des besonderen Ambientes des Saunahauses das gewisse Etwas. Das Bier und der Sekt wurden im großen Außenbecken in der Mitte des Pools, in einer Tiefe von 1,20 m, gekühlt. Jeder der ein wirklich eiskaltes/en Bier/Sekt haben wollte, musste hierfür einen Kälteschock in Kauf nehmen, der erst innerhalb der Sauna durch Rudis Slibowitzaufguss oder entsprechende Direkteinspritzung wieder kompensiert werden konnte. Noch am nächsten Tag wurde gerätselt, ob die mitternächtlichen Ausfallserscheinungen von „El Presidente“ auf den selbstlosen Panneneinsatz am Nachmittag oder einer Kombination aus Bier, Sekt und Slibowitz zurückzuführen waren.

Im Mittelpunkt des Ostersonntags stand unser Geburtstagskind Daniela. Das morgendliche Schwimmtraining war an diesem Tag so schlecht besucht wie an keinem anderen Tag. „El Presidente“ tauchte erst zum Mittagessen auf und unternahm dann mit seinem Zimmerkollegen Torsten eine zweistündige Radtour bei Dauerregen, was wiederum für „klare Verhältnisse“ sorgte. Die „Profigruppe“ mit Sonja, Bernd, Frank und Jörg absolvierte derzeit ein knallhartes Lauftraining auf der 400 m Aschenbahn. Und Dani, das Geburtstagskind, machte sich ihr eigenes Geschenk, in dem sie sich einen großen Wunsch erfüllte und nach überstandener Krankheit wieder mit leichtem Joggen anfing. Bei Kaffee und Kuchen wurde Dani anschließend mit einem kleinen Geschenk bedacht und das abendliche Schwimmen artete in Ballspiele, Gummiente planschen und Schlauchboot fahren aus; aktives regenerieren nennt man das in der Trainingslehre. Lediglich Torsten, dem zuzutrauen ist Jans Weltrekord im Sommer am Langener Waldsee zu knacken, zog einsam und unbeirrt seine Bahnen.

Für 20 Uhr hatte Dani zum Sektumtrunk im Gymnastikraum eingeladen und alle kamen und würdigten in lockerer Atmosphäre Danis großen Tag. Gegen 22 Uhr verzogen sich die Männer noch einmal in die Schwimmbadsauna zum Relaxen und Reste vertilgen. Im Gymnastikraum bildete sich eine Frauenrunde (Ausnahmen bestätigen die Regel) zum Thema Trainingsprogramme. Die Unterstützung eines erfahrenen Ironman/frau und ein gedanklicher Erfahrungsaustausch zwischen „Profi“ und „Anfänger“ können hierbei von unermesslichem Nutzen sein, und die „alten Hasen“ konnten auch sportlich ambitionierten Anfängern Mut machen, sich an höhere Ziele zu wagen. Mit der richtigen Einstellung und einem individuell auf sich abgestimmten Trainingsprogramm ist es auch für Anfänger möglich, größere Ziele in Angriff zu nehmen.

Am Ostermontag ging es nach dem üblichen Morningswim, dem Frühstück, einem Waldlauf und dem Mittagessen zurück in die Heimat um Rüsselsheim, wobei es sich die Radfahrergruppe trotz widrigen Wetters nicht nehmen lies, wieder zurückzuradeln – Respekt. Summa summarum ein gelungenes Trainingscamp in dessen Mittelpunkt eindeutig der Sport stand, auch wenn der Inhalt dieses Artikels einen anderen Eindruck beim Leser hinterlassen sollte. Demzufolge auf ein neues Ostertrainingscamp in 2007 und den Ironfrauen und –männern viel Erfolg für den längsten Tag des Jahres am 23. Juli in Mainhatten. Ralph Emig

Trainingslager Malle

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Im Zeitraum vom 19.03. bis 08.04. mußte mit erhöhtem TG-Tria-Aufkommen auf der Deutschen liebsten Insel gerechnet werden. Die Recherchen haben ergeben, dass bis zu 11 unserer Mitglieder die Straßen der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca belagerten.

 

Alleine im Ironman-Trainingscamp in Pollenca verbrachten acht unserer Vereinskammeraden vierzehn Tage lang. Die einzige Frau darunter stand den Herren in nichts nach, sondern hat einige (oder vielleicht bzw. vor allem auch nur mich) an Kilometern und Ausdauer übertroffen. Zum Glück ist Formentor jetzt weit weg.

 

Die Ausdauersportler bekamen wieder viel an Analysen, Trainingseinheiten, Vorträgen und Promitalk geboten. Allerdings war diesmal die Versorgung während der Radausfahrten ein wenig knauserig. Peinlichst genau wurde darauf geachtet, dass jeder nur einen Powerbar erhielt. Wer sich also kein Pausenbrot am Frühstückstisch geschmiert hatte, musste dann die bis zu 180 km langen Touren mit nur 35g Energieriegel bestehen. Auch kam es wieder zu merkwürdigen Stichen/Bissen, von denen viele jeden Morgen mehrere neue hatten.

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Insgesamt war es aber eine gelungene Zeit, um seine Grundlagenausdauer auf dem Rad wieder aufzufrischen und zu erweitern. Ob Randa, Puig, Sa Calobra oder einfach nur zum Erdbeerkuchenessen nach Can Picafort, die ausgewählten Radrouten haben sich alle gelohnt und es war für jeden etwas dabei. Am Ende gab es dann noch die Königsetappe, bei der einige TG Trias mit Kilometer-Peter eine kleine Runde über 210 bzw. 235 km mit an die läppischen 3.500 Höhenmetern drehten.

 

 

 

 

Zu dem haben sich unsere Trias verewigt. Nicht nur in der Bildergalerie des Ironman-Trainingscamps, sondern auch im Fernsehen. Einer der Sponsoren des European-Championchip hat noch zwei Startplätze verlost und dieses von einem TV-Sender dokumentieren lassen. Bei der Vergabe der begehrten Plätze standen unsere Jungs dann kamerawirksam im Hintergrund.

 

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 Zum Glück ohne große Unfälle sind jetzt alle wieder wohl auf zurück und haben durch das super Wetter die typische Radfahrerbräune; permanente Arm- und Beinlinge plus ein (einige mehr oder weniger) Waschbärgesicht.

 

Jetzt gibt es hier in Deutschland hoffentlich auch bald wärmeres und trockeneres Klima, damit die Radkilometer vermehrt werden können und sich der Hintern nicht so schnell erholt.

Schweißfüße auf gefrorenem Boden

Ein Bericht von Raphael Schmitt, Rüsselsheimer Echo vom 17.01.2006

153 Marathon-Staffeln mit teilweise originellen Namen sorgen in Mörfelden für Rekordbeteiligung 

 

Minus fünf Grad zeigte das Quecksilber am Sonntagmorgen an. Waldwege waren teilweise mit einer dünnen Eisschicht überzogen. So wurde auch der Kurs des 29. Marathonstaffellaufs der SKV Mörfelden in Mitleidenschaft gezogen. Den erschwerten Bodenverhältnissen und den eisigen Temperaturen zum Trotz fand sich dennoch eine große Zahl Laufbegeisterter in den Morgenstunden im Mörfelder Waldstadion ein.

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Feldbergtour 2005 – Ein Bericht von Gerrit R.

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Gewöhnliche Triathleten schwimmen im Pazifik, fahren mit dem Mountainbike über die Alpen oder rennen auf’s Schildhorn. TG Triathleten dagegen fahren mit dem Rad auf den Feldberg. Alle Jahre wieder, in der Zeit um die Jahreswende. Dann, wenn Petrus Schifahren ist und das Wettermachen seinen Lehrlingen überlässt.

Der Termin diesmal: 19. Dezember 2005. 10:00 Uhr Abfahrt an der TG mit Mountainbike oder Trekkingrad, egal welche Bedingungen herrschen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur ein zu dünnes Radtrikot…

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