Der 18. Short-Track Triathlon in Griesheim (Darmstadt) am 10.05.2026 war für die TG Tria Rüsselsheim der erste Wettkampf der Saison – und zugleich der erste Start in der Masterliga ab 50. Bereits um 7 Uhr traf sich das Team vor Ort und startete entsprechend früh in den Tag. Für Frank Hofmann war der Wettkampfort zudem etwas Besonderes, da er in dieser Sportstätte einst seinen Zivildienst geleistet hatte und herzlich empfangen wurde. Die äußeren Bedingungen waren insgesamt sehr gut: Am Morgen war es zwar noch etwas kühl, doch wirklich gefroren hat niemand. Spätestens auf der Laufstrecke waren die Temperaturen dann sehr angenehm.
Schon beim Schwimmen brachte Carlos Yela die TG Tria Rüsselsheim in eine hervorragende Ausgangsposition und kam als schnellster Athlet des gesamten Feldes aus dem Wasser. Das Hallenbad und auch das Wasser waren sehr warm, spielten für den Wettkampfverlauf jedoch keine besondere Rolle. Christoph Lasinski hielt die Mannschaft ebenfalls früh in der Spitzengruppe, während Thomas Hauck nach dem Schwimmen zunächst etwas weiter zurücklag. Auf der Radstrecke zeigte Thomas Hauck dann die beste Radleistung des gesamten Feldes und zog dabei an Christoph Lasinski vorbei. Für Thomas Hauck und Frank Hofmann erwiesen sich die Überholverbotszonen auf der Brücke allerdings als nachteilig, da sie dort durch langsamere Teilnehmer aufgehalten wurden oder zuvor mit hohem Tempo noch Positionen gutmachen mussten. Auf der Laufstrecke konnte Christoph Lasinski wiederum kontern und Thomas Hauck im Rennverlauf wieder überholen. Wie geschlossen die Mannschaft insgesamt auftrat, zeigte sich auch im Klassement: Carlos Yela belegte Rang zwei, Christoph Lasinski folgte auf Platz vier, Thomas Hauck kam als Siebter ins Ziel und Frank Hofmann rundete das starke Ergebnis mit Rang acht ab.
Mit dem ersten Platz in der Mannschaftswertung gelang der TG Tria Rüsselsheim ein rundum erfolgreicher Saisonauftakt. Auch wenn im Team selbst die Hoffnung auf ein gutes Abschneiden vorhanden war, kam der souveräne Einstand für viele der etablierten Mannschaften durchaus überraschend. Die Veranstaltung war sehr sympathisch organisiert und bot beste Voraussetzungen für einen gelungenen Wettkampf. Nach der Siegerehrung gegen 11 Uhr blieb für alle noch genügend Zeit, den Muttertag mit der Familie zu verbringen. Umso schöner war es, dass der Auftakt nicht nur sportlich erfolgreich verlief, sondern auch die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe steigerte: In dieser Saison stehen noch drei weitere Wettkämpfe in der Masterliga an.


