25 Std.-Lauf Wiesbaden 16.-17.09.06

Nachdem die bisher einzige Frau, unser Küken Caro, die ersten Runden nach dem Start um 13:30 Uhr beim 25 Std.-Lauf absolviert hatte, sind unsere Trias mit nur 9 Leuten auf der Strecke. Leider wurde bis dahin kein Ersatz gefunden und so schien es, dass die Pausen durch einen fehlenden Läufer für die anderen kürzer ausfallen würden.

Doch dann erschien ein Licht am Ende des Tunnels und ein amerikanischer GI erklärte sich bereit den 10 Mann zu laufen. Doch leider währte das Glück nur kurz und bereits nach vier Runden musste unser amerikanischer Freund durch eine schwere Muskelzerrung aufgeben.

Da warens unsere Vereinskammeraden und das Mädel wieder nur zu neunt.

Aber, der aktuelle Stand um 21:50 Uhr ist, dass unsere laufstarke Truppe mit 4 Runden Vorsprung auf Platz 1 liegen, obwohl sie in der Unterzahl sind.

Bisher hat unser Gio mit 2:35 Minuten die schnellste Runde. Doch Bernd möchte sich das nicht entgehen lassen und wird bestimmt noch einmal einen Angriff starten.

 

22:00 Uhr; Annika verstärkt das Team. Obwohl nur als Fan zum Anfeuern erschienen, ließ sich unsere Annika bereits nach kurzer Zeit als neues Teammítglied begeistern.

03:00 Uhr Mit Annika als Verstärkung konnte der Vorsprung auf 13 Runden ausgebaut werden. Bisher sind alle sehr gut drauf und zeigen konstante Leistungen.

07:00 Uhr Über Nacht konnte unsere Mannschaft ihren Vorsprung halten.

13:30 Uhr Unglaublich, sie laufen noch immer ohne Schwächeanzeichen und haben ihren 1.Platz mit einem Luftpolster von 22 Runden ausgebaut.

14:30 Uhr Annika, Caro, Bernd, Daniel, Frank, Gio, Günther, Jürgen, Thomas und Rudi laufen gemeinsam als Sieger über die Ziellinie

Ergebnis:

1. Platz „Rien ne va plus“ mit 417 Runden (22 Runden vor dem Platz 2)

Das Team: Annika, Caro, Bernd, Daniel, Frank, Gio, Günther, Jürgen, Thomas und Rudi

 

Ein wenig Statistik, des Tasmanischen Teufels:

 Caro – Unser Startküken und AK-Siegerin der Veranstaltung  45 Runden
 Frank – Das schnellste Kniepflaster des Kurparks  44 Runden
 Bernd – Kapitän Zuverlässig – gab wie im Vorjahr die Richtung an  45 Runden
 Günther – Schaute immer etwas leidend, lief aber wie ein Uhrwerk  44 Runden
 Giovanni – Der weisse Äthopier (ein Laufstil zum Neidischwerden)  45 Runden
 Thomas – Hat gezeigt, dass er auch ohne zwei Räder schnell sein kann  43 Runden
 Jürgen – Der Tasmanische Teufel der Zielgeraden  42 Runden
 Rudi – Der Masseur der Wechselzone (leider nur weibliche Gegnerinnen)  41 Runden
 Daniel – SuperHuber hob wie 2005 wieder ab  41 Runden
 Annika –  Die Retterin, unsere 11.Frau im Team!? Komisch ich habe nur 2 gesehen!?  27 Runden
 (Rich – Who the xxx is Rich ???? Der US-Major kam, sah und verschwand)  (4 Runden)

 

Gesamt 417 Runden (Die Rundenzählung und Zeitmessung war wohl doch besser als ihr Ruf)

Durchschnittszeit: 3:36 Minuten/Runde (entspricht genau 4:00 Minuten/KM bei 900 Meter pro Runde); diese Werte sind ohne Berücksichtung der vier abgezogenen Runden von Rich gerechnet.

Zieht man die 13 Minuten, die Rich für seine 4 Runden gebraucht hat von den 25 Stunden ab, so ergibt sich eine Durchschnittszeit für unser Team von 3:33,6 Minuten/Runde oder 3:57 Minuten/Kilometer.

Zeitungsberichte über TG Tria und Ironman

pdf

Anbei ein paar Links zu Berichten aus der Zeitung über die TG Tria und den Ironman am 23.07.2006:

 

 Schlagzeile  Quelle  pdf
 Schwimmen mit oder ohne „Neo“?  Rüsselsheimer Echo 21.07.2006  pdf2006-07-21_RE.pdf167.67 KB
 Edith Heinrich auf Platz eins  Rüsselsheimer Echo 26.07.2006  pdf2006-07-26_RE.pdf88.88 KB
 Schutzengel auf der Radstrecke  Rüsselsheimer Echo 26.07.2006  pdf2006-07-26_Schutzengel_RE.pdf151.27 KB
 Triathlon  Rüsselsheimer Echo 26.07.2006  pdf2006-07-26_ergebnisse_RE.pdf125.26 KB
 Ohne Freundin nicht nach Hawaii  Main-Spitze 25.07.2006  pdf2006-07-25_MS.pdf233.28 KB

 

Ergebnisse unserer Trias gibt es: hier

 

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Heiraten für Moret

Am 17. Juni 2006 wurde zum 22. Mal der Moret-Triathlon in Münster-Altheim ausgetragen, wieder einmal mit Beteiligung der Rüsselsheimer Triathleten.

Seit letztem Jahr wird diese in der offenen Klasse und als hessische Meisterschaft veranstaltete Mitteldistanz auch ohne Gewitterregen und Hagelschauer angeboten, was für mich eine erfreuliche Neuheit darstellt.

Bei schönstem Sonnenschein und angenehm klarer Luft ist diese eher familiäre Veranstaltung ein Genuss. Und Zeit zum Genießen hat der Triathlet hier – erst paddelt man in einer Gummihaut 2000 Meter in der Babenhausener Kiesgrube um den Schwimmbagger herum, bevor es auf die 84 doch recht selektiven Radkilometer geht. Aber es sind schöne Kilometer, die sich durch kleine Örtchen und Waldstücke ansammeln, bevor der Dreikampf im dreiründigen 20 km Laufen im Wald dem Ende zugeht. Nun ja, die Beinchen haben dann schon an Agilität eingebüßt. Aber vor dem Wettkampf denkt da noch keiner dran, da sind die Stelzen noch in Neopren verpackt.

Schön hatten sich Kirsten und Simone das vorgestellt, gemeinsam in der offenen Klasse um 11:20 Uhr zu starten und so gleichzeitig starten zu können. Leider wurde die offene Klasse ab dem Buchstaben K getrennt und Kirsten musste mit Karin und mir und den anderen Startern für die hessische Meisterschaft 20 Minuten später starten. Das war wohl schon schmerzlich, aber einfallsreich wie die Mädels so sind, fiel den Trainingspartnerinnen schon bald eine Lösung ein, um nächstes Jahr zusammen starten zu können: Es wird geheiratet!

Mit dem gleichen Nachnamen kann dann nichts mehr passieren und es gibt wirklich schlechtere Gründe für eine Hochzeit.

Aber zurück zum Rennen: Der Blitz kommt vor dem Donner! Stimmt das überhaupt? Dieses Jahr konnten wir es glücklicherweise nicht während des Triathlons beweisen. Ist Licht wirklich schneller als Schall?

Simone weiß es besser: Da fährt sie auf ihrem gelben Flitzer einen Hügel hoch und erfährt die Ausnahmeerscheinung der Physik mit Namen Kirsten: Die hört man nämlich erst, dann sieht man sie vorbeifahren. Denn wenn die kleine Krawallnudel einmal anfängt, einen unfairen Teilnehmer auf sein Unrecht hinzuweisen, dann fegt es ihm glatt das Toupet vom Kopf. Da kann das Licht noch so schnell sein, gegen den hessischen Schall kommt es nicht an!

Leider waren es doch erstaunlich viele Mitsportler, die das Terrain zum Üben des belgischen Kreisels nutzten. Schade, wenn Fairness nur dann entsteht, wenn einer der wenigen Kampfrichter seine Trillerpfeife benutzt! Wenigstens wir TG-Triathleten sind sauber geblieben und hatten viel Spaß an der Sache!

Obwohl – ganz sauber auch nicht: Als Simone nach dem Zieleinlauf ihre Rennschlappen auszog, zeigte sie einen schwarzen Zeh am rechten Fuß – eine neue Markierungsmethode der Kampfrichter für Strafzeiten?!

Nein, doch nur der Abdruck einer gut geschmierten Kette, die bei Tempo 50 vom großen Blatt fiel und mit dem nackten Fuß wieder aufgelegt wurde. Deswegen lief die als „rott Moped“ bekannte Athletin auch wie ein geölter Blitz!

Vielleicht wurden sie und die anderen Rüsselsheimer aber auch von dem Gedanken an ein gut gekühltes Erdinger alkoholfrei ins Ziel getrieben.

Denn so schön der Wettkampf auch ist: Jede Laufrunde führt mit Sicherheitsabstand am Ausschank des schäumenden Elektrolytgetränk vorbei, was eine enorme Vorfreude auf die Zeit nach dem Zieleinlauf hervorruft und Beine beflügeln kann. Da sage noch einer, so ein Rennen wird nicht im Kopf entschieden!

Und wenn die Gedanken doch einmal hinweg treiben, taucht sicherlich an der nächsten Ecke unser Präsident Schmudi auf. Und bei den Anfeuerungsrufen weiß man bestimmt wieder, dass man mitten in einem Rennen ist!

Zum Donnerwetter nochmal! (was doch zum Moret-Triathlon gehört).

 

Ergebnisse gibt es hier

 

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Sommerlicher „Platzregen“

Endlich ist der Sommer da und meldet sich gleich mit Temperaturen an die 30 Grad Celsius. Bei der TG Tria Rüsselsheim löst die Hitzewelle einen Platzregen aus, und zwar regnet es „Plätze“ auf den Siegertreppchen.


Am vergangenen Sonntag, den 11.06.2006, haben vor allem die Frauen der Triathlon-Abteilung der TG 1862 e.V. Rüsselsheim wieder überragende Leistungen gezeigt. Insgesamt können die Sportlerinnen einen Gesamtsieg und vier erste Plätze bei den Altersklassen beim Bürgerpark- und beim Kraichgau-Triathlon verbuchen. Damit lassen die Ironladys die Ironmänner weit hinter sich.

Beim Bürgerpark Triathlon in Darmstadt schenkte sich Kirsten Liesenberg zu ihrem Geburtstag den Gesamtsieg bei den Frauen. Mit einer Gesamtzeit von 01:07:58 absolvierte sie die 550m schwimmen, 20 km Rad und 5 km laufen und sicherte sich somit Platz 1 der Gesamtwertung und der Altersklasse AK30.

Simone Jochem landete mit 01:15:59 souverän mit Platz 9 in den Top Ten der Gesamtwertung der Frauen, in ihrer Altersklasse AK35 hat Simone sogar den 1. Platz erzielt.

Für die Männer kämpfte sich Uwe Münch mit 01:01:18 auf den 6.Platz der Gesamtwertung, in der AK35 setzte sich der Wahlrüsselsheimer auf den 1. Rang.


Das 2. Kraichgau Triathlon Festival durfte sich über insgesamt 25 TG Trias als Teilnehmer freuen. Bei dieser Sportveranstaltung werden drei unterschiedliche Distanzen und eine Staffel angeboten, die Rüsselsheimer waren auf jeder Strecke vertreten.

Auf der L-Distanz mit 2,5 km schwimmen, 110 km Rad und 21 km laufen setzte sich Edith Heinrich auf Platz 7 in der Gesamtwertung. In 2005 wurde Edith Deutsche Meisterin auf der Langstrecke in Roth und auch im Kraichgau belegte die Ironwoman mit 06:26:05 den 1. Rang in ihrer Altersklasse.

Auch wieder vorne dabei war Sonja Rapp, die als 5. Frau in 02:01:13 bei der mittleren Distanz (2 – 40 – 14) ins Ziel einlief. Die vor kurzem in Backnang frisch ernannte Deutsche Meisterin im Duathlon (AK25) sicherte sich damit Rang 1 in ihrer Altersklasse.

Mit 02:44:00 erreichte Annika Müller Platz 14 der Gesamtwertung auf der S-Strecke (olympische Distanz mit 1,5 – 40 – 10) und belegte Rang 2 ihrer Altersklasse.

In Gemeinschaftsarbeit konnten sich die Herren Ralf Schmuderer (Schwimmen) und Jörg Rendel (Rad) mit Unterstützung von Frau Maria Pape (Laufen) bei der Staffelwertung bis auf Rang 2 in der Gesamtwertung durchsetzen.

Die beste Platzierung für die Herren erreichte Thomas Kröll mit Platz 17 in der Gesamtwertung und Rang 5 in der Altersklasse. Mit unglaublichen 05:38:02 absolvierte der Hawaii erfahrene Routinier die Langdistanz.

Leider hat es trotz durchweg hervorrangender Leistungen zwar bei keinem der männlichen Triathleten fürs Treppchen gereicht, dafür wurden aber einige neue persönliche Bestzeiten erzielt.


Als kleines Schmankerl gab es im Kraichgau noch eine gesonderte Bergwertung. Hier gaben die TG Tria Frauen ebenfalls richtig Gas und belegten durchgängig den ersten Platz in ihren Altersklassen.  


 

Ergebnisse Bürgerpark-Triathlon

Ergebnisse Kraichgau-Triathlon

 

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