Dritte Etappe vom NC4K, von Amberg nach Colditz 287km, 3419hm, 12:52:10Std
Der Tag begann vielversprechend, die Sonne schien und die Temperaturen waren angenehm mild. Nach einem kurzen technischen Check der Fahrräder machten wir uns bereit für die bevorstehende Etappe. Bereits kurz nach dem Start trafen wir auf Fabio, dem wir im weiteren Verlauf der Fahrt immer wieder begegnen sollten.
Wie bereits an den Vortagen mussten wir auch diesmal einige Zeit auf den ersten Kaffee warten. Erst nach fast 70 Kilometern fanden wir eine Bäckerei mit kleinem Shop, der uns die ersehnte Pause ermöglichte – und auch hier trafen wir wieder auf Fabio, der sich ebenfalls ein ausgiebiges Frühstück schmecken ließ. Besonders hervorzuheben war die Freundlichkeit der Damen hinter der Theke, die uns einen frischen Quark mit Obst und Müsli zubereiteten – ein echtes Highlight und eine willkommene Stärkung für die kommenden Kilometer.
Gut gestärkt und mit aufgefüllten Vorräten setzten wir unsere Fahrt fort. Die Route führte uns dieses Mal sogar ein Stück durch Tschechien. In Cheb mussten wir uns durch Kopfsteinpflaster und Baustellen kämpfen, was die Fahrt auf den teils holprigen Straßen zu einer kleinen Herausforderung machte. Doch nach diesen ruppigen Abschnitten ging es bald wieder zurück nach Deutschland.
Zurück auf deutschem Boden wurden wir erstmals von Zuschauern an der Strecke angefeuert – ein schönes Zeichen, dass wir im Rennen richtig angekommen waren und die Motivation weiter stieg. Trotz aller positiven Eindrücke blieb das Wetter wechselhaft: Immer wieder zogen kräftige Regenschauer über uns hinweg und stellten uns vor zusätzliche Herausforderungen.
Nach insgesamt 287 Kilometern und beachtlichen 3420 Höhenmetern erreichten wir schließlich Colditz. Die Suche nach unserer Unterkunft zog sich noch etwas hin, doch schließlich fanden wir eine schöne Ferienwohnung direkt unterhalb des imposanten Schlosses. Vor dem verdienten Feierabend stand noch ein Abstecher zur nächsten Tankstelle an, um das Abendessen und das Frühstück für den nächsten Tag zu besorgen. Nach einer erfrischenden Dusche und dem Waschen der Kleidung ließen wir den ereignisreichen Tag ausklingen und fielen müde, aber zufrieden ins Bett.
